Am 11. Dezember 2020 fand in Moskau im Kongresszentrum der Industrie- und Handelskammer der Russischen Föderation die feierliche Verleihung der VIII Internationalen Auszeichnung „Kleine Energie – große Erfolge“ statt.

Die Vertreter von mehr als 50 Finalisten kamen zur Preisverleihung in die Hauptstadt Russlands.  In diesem Jahr erhielt das Organisationskomitee eine Rekordzahl von Wettbewerbsarbeiten – 91 Bewerbungen aus Russland, ЯÖsterreich und der Republik Belarus.   Wie im Organisationskomitee festgestellt, ist dies ein Hinweis darauf, dass kleine verteilte Energie eine der wenigen Branchen ist, die im Krisenjahr 2020 eine spürbare Entwicklung und ein spürbares Wachstum des Marktvolumens gezeigt hat.

Die Auswahliste der Auszeichnung umfasst 72 Projekte. Der Expertenrat der Auszeichnung, dem führende Spezialisten auf dem Gebiet der kleinen verteilten Energie, Marktführer, Rektoren von Industrieuniversitäten sowie Wissenschaftler angehörten, hat detaillierte Untersuchung von Projekten durchgeführt. In diesem Jahr ist Kristina Haverkamp, ​​Geschäftsführerin der Deutschen Energieagentur, erstmals dem Expertenrat beigetreten.  In ihrem Begrüßungsrede wies sie auf die Bedeutung der „Energiewende“ hin und dankte den diesjährigen Teilnehmern für ihre Arbeit. «Sie sind die treibende Kraft bei der Transformation von Energiesystemen», — sagte Frau Haverkamp.

Die Auszeichnung wurden den Gewinnern des Wettbewerbs vom Präsidenten des russischen Verbandes der kleinen Energieindustrie – Maxim Zagornov – und dem Vizepräsidenten des „Nationaler Verband der Selbstregulierungsorganisationen im Bereich der Energieinspektion“ – Leonid Pitersky – überreicht.

Basierend auf den Ergebnissen einer unabhängigen Abstimmung der Mitglieder des Expertenrates wurden die besten wettbewerbsfähigen Arbeiten ausgewählt, dazu gehörte das Projekt des Unternehmens Sovtest ATE – „Autonomes Wasserstoffkraftwerk – 5 kW“.   Unter den drei Gewinnern der
Nominierung „Innovative Entwicklung in der Energie“ erhielt Sovtest ATE eine prestigeträchtige Auszeichnung – ein Golddiplom der VIII. Internationalen Auszeichnung „Kleine Energie – große Erfolge“.

Zur Information: EU-Länder haben ein Interesse an Wasserstoff vor allem aus Umweltgründen. Bei der Verwendung von H2 wird kein Kohlendioxid-CO2 in die Atmosphäre abgegeben, was den Treibhauseffekt und die globale Erwärmung beeinflusst.

Das wirtschaftliche Interesse drückt sich darin aus, dass durch die Verwendung einer solchen erneuerbaren Energiequelle wie Wasserstoff der Bedarf an fossilen Brennstoffen wie Öl und Erdölprodukten, die beispielsweise Diesellokomotiven betreiben, verringert wird.

Diese Technologie wird dazu beitragen, Diesel im Verkehr, Erdgas in der Heizung und Kohle in der Metallurgie zu ersetzen. Deutschland baut die weltweit größte Elektrolyse-Wasserstoffproduktionsanlage und startet ein Experiment, um Erdgas beim Heizen zu Hause teilweise durch Wasserstoff zu ersetzen. In Deutschland sind zwei Wasserstoffzüge in Betrieb und haben ihre ersten 100.000 Kilometer bereits erfolgreich zurückgelegt.